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ÜBER PINGEL-GRAßHOFF

Hans-Jürgen Pingel

Unsere Firmengeschichte begann 1913 mit Otto Dietrich. Otto hat jahrelang bei dem Schausteller Schippers van der Ville Geisterbahnen aufgebaut und den Bremser gemacht. Zusätzlich sammelte er die Karten ein und lochte diese. Als der Locher voll war, fragte er die Fahrgäste, ob sie für 50 Pfennig Lust auf eine Überraschung hatten.  Wer bejahte, bekam einen Konfettiregen aus dem vollen Locher!  Das zeigt, dass Otto pfiffig und geschäftstüchtig war.  In dieser Zeit lernte er einen Türken kennen, mit dem er ins Gespräch kam. Scheinbar verstanden sich die beiden gut, denn dieser erzählte Otto viel von der Bonbonherstellung.  und verriet ihm sogar ein paar Rezepte.

 

Dieses Gespräch ließ Otto keine Ruhe und er beschloss, die Bonbonherstellung selbst auszuprobieren. Also kaufte er sich einen eigenen Kupferkessel und kochte zuerst auf Holzkohle. Die heiße Zuckermasse goss er einfach auf die Marmorplatte in der Wohnküche, seine Frau Maria half ihm dabei. Es funktionierte, die ersten Süßigkeiten waren hergestellt!

Otto und Maria reisten dann als Schausteller mit Pferd und Wagen durch ganz Deutschland und verkauften ihre gebrannten Mandeln, Liebesäpfel und Schneeflocken (Popcorn).

 

1945 standen sie auf dem Wandsbeker Wochenmarkt und verkauften dort ihre Süßwaren mit einem neuen Zuckerwagen.

Aber auch Familie Dietrich hatte der Krieg getroffen: sie saßen während eines Bombenangriffes im Bunker, oben wurde alles durch ein Feuer zerstört, auch der nagelneue Zuckerwagen. Aber das wichtigste war, dass sie überlebt hatten… | Nach der Teamvorstellung geht die Geschichte weiter…

Teamwork!

Fortsetzung der Firmen-Geschichte:

Otto und Maria flohen mit Enkelin Christa und nur einem Walzenbock von 1931 und ein paar Bonbonwalzen nach Trittau und lebten dort für ein paar Jahre.

 

1948 standen sie das erste mal auf dem Hamburger Dom mit ihren selbstgemachten Süßwaren.

 

Sie zogen bald zurück nach Hamburg in den Heußweg und lebten in einem Wohnwagen, denn die Wohnungsnot war immer noch groß.

 

1949 war Otto einer der Gründer und somit auch einer der ersten Markthändler auf dem Isemarkt.  Anfänglich stand Otto mit seinen Süßwaren im ersten Bogen der Isestraße Höhe Hoheluftchaussee. Der Isemarkt erweiterte sich recht schnell, sodass Otto seinen festen Standplatz auf der Höhe Nummer 50 bekam. Nach über 70 Jahre ist es immer noch der Platz von Bonbon-Pingel!

 

Christa Maria Dietrich, geboren am 11.11.1938, wuchs seit 1949 bei ihren Großeltern auf. Das Marktgeschehen war Teil ihrer Kindheit. So war es für Christa eine Herzensangelegenheit, später selbst auf dem Markt zu stehen, die Süßwaren weiter zu produzieren und zu verkaufen.

 

Als 1957 Otto verstarb, führten Maria und Christa den Betrieb weiter.

 

 

1959 lernten Christa und Hans Jürgen Pingel sich auf dem Isemarkt kennen und verliebten sich auf den ersten Blick. Die Hochzeit ließ nicht lange auf sich warten, denn nur zwei Jahre später heirateten die beiden. Sie entschlossen sich, das Familienunternehmen Dietrich in Bonbon Pingel umzubenennen und es unter ihrem Namen weiter zu führen.  Bald zogen sie in die Altonaer Straße in eine kleine Konditorei, denn dort hatten sie mehr Platz zum Produzieren. Noch im Jahr der Hochzeit kam die erste Tochter Birgitt zur Welt, nur zwei Jahre wurde Tochter Sabine geboren. Wie Christa wuchsen beide Mädchen mit dem Wochenmarkt auf und lernten das Marktleben früh kennen.

 

 

1966 zogen Hans Jürgen und Christa mit ihren beiden Töchtern nach Oersdorf in Schleswig- Holstein. Dort bauten sie einen alten Stall in eine kleine Fabrikation um und kauften Stück für Stück weitere Maschinen. 2004 bauten sie ein ganz neues Produktionsgebäude, in dem auch ein kleiner Laden Platz fand.  Seitdem gibt es montags den Ladenverkauf.

 

 

Birgitt machte eine Lehre als Konditorin, Sabine eine Lehre als Konditoreifachverkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk in Itzehoe. 1979 gab die Familie Pingel den Stand auf dem Fischmarkt auf, da die Kinder in die Lehre auch Sonntagsdienst hatten und die Zeit sich einfach verändert hatte. Sie boten von 1948 bis 1979 ihre Sürwaren auf dem Hamburger Fischmarkt an.

 

 

1981 stieg Birgitt ins Unternehmen ein und entschied sich ein Jahr später noch ihren Meister in einer anderen Firma zu machen.

 

 

1982 kam Sabine dazu, sie wollte erst einmal schauen, ob es im Familienunternehmen klappt. Es klappte und noch heute steht sie mit Herzblut und Leidenschaft hinter der Firma, zu ihren Produkten und vor allem zu ihren Kunden.

 

 

1995 heiratete Sabine ihren Mann Matthias. Als Matthias sich einen neuen Arbeitsplatz suchen wollte, da es im väterlichen Betrieb leider nicht mehr so lief, wie er es sich vorstellte, bot Sabine ihm die Produktionsleitung bei Bonbon Pingel an. Seit 2007 ist Matthias ein fester Bestandteil von Bonbon Pingel.

Im Zeitalter des Internets erweiterte auch Bonbon Pingel die Einkaufsmöglichkeiten – ein Onlineshop wurde 2010 erfolgreich eröffnet.

 

Im Jahr 2013 verstärkte Birgitts älteste Tochter Stefanie das Familienunternehmen. Nach drei Jahren verließ Stefanie den Betrieb, da sie sich mit ihrem Konditoreihandwerk selbstständig machen wollte.

 

 

Am 1. September 2014 übernahm Sabine Pingel-Graßhoff in vierter Generation den Familienbetrieb. Sie wollte das altbewährte Angebot weiter produzieren, aber auch neue Ideen einbringen.

 

 

1996 kam Sabines und Matthias erste Tochter Anna-Lena zur Welt, 1997 wurde die zweite Tochter Hanna geboren.  Beide Töchter absolvierten ihre Fachhochschulreife und machten Berufsausbildungen in anderen Betrieben. Anna-Lena entschied sich 2017 nach der Ausbildung in den familiären Betrieb einzusteigen. Ein Jahr später schlug Hanna denselben Weg ein. Beide machten ihren LKW-Führerschein, um den acht Meter langen Verkaufswagen durch Hamburg fahren zu können.  Dadurch konnten sie Opa Hans Jürgen etwas  Arbeit abnehmen. So konnte Hans Jürgen ruhigen Gewissens einen Tag in der Woche Zuhause bleiben.

 

 

Am Valentinstag 2018 schlief Christa in Ruhe ein und beobachtet nun von oben, wie es mit Bonbon Pingel weitergeht.

Ende 2019 gab Hans Jürgen seiner Tochter Sabine zu verstehen, dass er nicht mehr jeden Tag zum Wochenmarkt mitfahren wolle.  Mal etwas länger schlafen und dann einen Blick auf die Produktion werfen, das sollte sein neuer Tagesablauf werden.

 

Stück für Stück gibt Hans Jürgen ab und geht mit 83 so langsam in Rente.  Ganz aufhören geht für Hans Jürgen aber nicht: er schaut in der Produktion allen über die Schulter, und repariert am liebsten alte Maschinen!

 

 

Die fünfte Generation – Anna-Lena und Hanna – arbeiten mit großem Engagement im Betrieb mit. Sie möchten die Familientradition beibehalten und weiterführen.

Bonbon Pingel unterstützt Kakao-Bauern in Afrika

Bonbon Pingel verwendet seit Jahren auch die feine belgische Schokolade des weltweit renomierten Schokoladenherstellers Callebaut.

 

Callebaut unterstützt mit unseren Einkäufen die COCOA HORIZONTS FOUNDATION.

 

Die Stiftung unterstützt in Afrika und weltweit den nachhaltigen Anbau von Kakao.

 

Wir finden, dass Sie als unsere Kunden das wissen sollten und sich bei Bedarf gern näher in die Materie einlesen können.